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Feb 09

Was ist eigentlich UX – und was nicht?

Die freie User Experience Designerin Whitney Hess klärt in einem ausführlichen Artikel auf mashable.com die 10 häufigsten Missverständnisse zum Thema “User Experience Design” (UX) auf. So sei UX etwa nicht Interface Design und auch nicht nur ein Schritt in einem Prozess. Vielmehr bestehe UX aus dem Prozess. Zudem ginge es nicht nur um den technischen Aspekt und auch nicht nur um Usability oder den User und UX sei auch nicht in jedem Fall teuer.

Interessant ist der Artikel aber vor allem, weil Hess viele Größen aus Forschung und Praxis des User Experience Design als Quellen heranzieht. Louis Rosenfeld, Peter Merholz und Peter Morville, um nur einige zu nennen, bieten genug Lesestoff für einige Wochen.

Passend dazu auch der bereits aus dem Jahr 2007 stammende Beitrag von Steve Psomas, der fünf grundlegende Kompetenzen eines User Experience Designers und damit gleichzeitig die wichtigsten Bereiche von UX identifiziert:

  1. Information Architecture
    The interface structure and navigation scheme.
  2. Interaction Design
    The page-level layout. task fulfillment and component flow.
  3. Usability Engineering
    The study of discrepancies between expected and actual user behavior.
  4. Visual Design
    The consistent visual treatment of elements and components.
  5. Prototype Engineering
    The functioning composition of proposed interactive concepts.

Das Ganze kann man sich auch als PDF-Merkblatt herunterladen.