Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Informationstechnik (FIT) hat einen interessanten Prototypen einer berühungslosen Gestensteuerung vorgestellt. Das Spannende: die aufnehmende Kamera ist für drei Dimensionen empfindlich, simuliert hintereinander liegende Objekte und interpretiert den Griff danach. Das Ganze erinnert – wieder mal – an Minority Report. Interessant ist jedoch insbesondere die Granularität, mit der ohne Hilfsmittel, wie Handschuhe oder Reflektoren, sogar einzelne Finger erkannt werden.
Derzeit wirkt der Prototyp noch recht träge und es scheint zu Störungen und Interferenzen, etwa durch Armbanduhren, zu kommen, wie die Entwickler sagen. Dennoch ist eindrucksvoll erkennbar, was im Bereich der berührungslosen Interfaces mittlerweile möglich ist. Meine Prognose ist, dass wir in spätestens fünf Jahren so etwas im produktiven Einsatz sehen.

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