
Microsoft lässt in einem aktuellen Patentantrag eine virtuelle Touchscreen Tastatur schützen. Sie folgt auf einem Multi-Touch Display den Bewegungen von Hand und Fingern und beseitigt damit das Problem, dass Touchscreen Tastaturen ob der fehlenden Haptik nur schwer blind zu bedienen sind.
Um dies zu ermöglichen, wird die Auflagefläche der Hände als Referenzpunkt in Beziehung zum Abstand zu den Fingerspitzen gesetzt und gewährleistet so immer die richtige Distanz. Die Tastatur kann auch geteilt dargestellt werden (Siehe Bild oben). Für ihren Aufruf soll es genügen, die Hände über das Multi-Touch Display zu bewegen.
Lange hat es gedauert. Damit wird erstmals das schon 2006 von Jeff Han gezeigte virtuelle Keyboard weiter entwickelt und patentrechtlich erfasst. Gerade da Onscreen-Tastaturen aus oben genannten Gründen derzeit noch die Achillesferse von Touchscreen Interfaces darstellen, könnte hier ein entscheidender Fortschritt gelingen.

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