Für Kreative stellt sich dieser Tage die Frage, wie angesichts aktueller Interface Entwicklungen, wie Multi-Touch und das Gestalten ohne Maus und Grafiktablett das professionelle Arbeiten aussehen wird. Die allermeisten Multi-Touch Anwendungen sind Spielereien und Themen wie etwa Präzision und Genauigkeit sind derzeit noch ungeklärt.
Panda
Simon Bolsinger, Frederic Brodbeck, Judith Brugger, Studenten der HfG Schwäbisch Gmünd haben sich dieses Themas nun in ihrer Projektarbeit “Panda” angenommen und zeigen typische Anwendungsfälle im Schriftsatz.
Das Video macht deutlich, dass Multi-Touch und Gestensteuerung sehr wohl abseits spielerischer Anwendungen ihren Platz haben können. Durch einfache Gesten lassen sich bereits in dieser Studie essentielle Gestaltungsparameter, wie Unterschneidung, Zeilenabstand und Bildgrößen variieren.
Fontplore
Mit “Fontplore” befasst sich das Projektteam der FH Potsdam ebenfalls mit Typografie. Die Tischanwendung ermöglicht das Durchsuchen, Vergleichen, Testen und Auswählen von Schrifttypen. Der Anwendungsfall wird in einer gemeeinschaftlichen Arbeitsweise von Designer und Kunde gesehen. Letzterer kann so zusammen mit dem Gestalter die passenden Fonts für sein Projekt zusammenstellen.
Die anfassbare Benutzerschnittstelle (Tangible User Interface) ermöglicht einen spielerischen Umgang mit der Applikation und lässt eine äußerst positive User Experience erahnen.


Multi-Touch im Gameplay // Aug 31, 2009 at 13:56
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10/GUI erfindet die Interaktion (beinahe) neu // Okt 15, 2009 at 01:04
[...] Hypes inakzeptabel. Auf der anderen Seite sind Multi-Touch Systeme insofern für den längeren professionellen Einsatz ungeeignet, als dass sie unzumutbare Belastungen der Arme (bei vertikalem Screen) und des Nackens [...]